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Preveza in Epirus Griechenland
 

Hauptstadt der Präfektur Preveza ist die gleichnamige Stadt nicht weit vom antiken Nikopolis. 290 v.Chr. von Pyrrhus gegründet, wurde sie später nacheinander von den Venezianern, Franken und Türken erobert.

Heute ist Preveza mit seinem malerischen Hafen, der venezianischen Festung und der schönen landschaftlichen Umgebung sowohl Ferienziel als auch Ausgangspunkt für Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. 
Zur Insel Levkada kommt man mit einer kurzen Überfahrt mit der Fähre.

  

Nikopolis  

Nach seinem Sieg üüber Antonius und Kleopatra in der Seeschlacht bei Aktion ließß der römische Kaiser Octavian eine «Siegesstadt» (Nikopolis) gründen. Von dieser Stadt sind noch Reste des Theaters, des Odeions, der Badeanlage, des Nymphaions, der Stadtmauer, des Stadions, des Gymnasiums und des Aquädukts zu erkennen.
Aus frühchristlicher Zeit (4. Jh.) stammen die 6 großen Basiliken, von denen die Doumetios Basilika wegen ihrer Fußbodenmosaiken besonders sehenswert ist. Grabungsfunde aus Stadt und Umgebung sind im Museum zu sehen.
Im gut erhaltenen Odeion finden in den Sommermonaten im Rahmen der «Nikopolia»-Festspiele Theateraufführungen statt.  

Weitere Einzelheiten zur Nikopolis finden Sie hier

 

Kassiopi  

20 km nördlich von Nikopolis liegt rechterhand der Strasse nach Paramythia Kassiopi, eine der besterhaltenen antiken Städte Griechenlands. Sie war Hauptstadt der Kassioper, eines Thesproterstammes, der sich um 400 v.Chr. von den Thesproten abspaltete und einen eigenen Staat gründete. Die Größe der Stadt, die Agora, die beiden Theater und das Prytanion bezeugen, dass es sich hier um das politische Zentrum der Kassioper handelt. An derselben Stelle befand sich, wie neuere Grabungen, erwiesen, bereits in der Bronzezeit eine Siedlung.

Im Osten des archäologischen Geländes erhebt sich der Gipfel des Zalongo, eine der heiligen Stätten des heutigen Griechenland. Von hier aus stürzten sich 1802 die Frauen von Souli in den Abgrund, um den anrückenden Türken nicht in die Hände zu fallen. Am Rande des Felsplateaus wurde 1954 ein gigantisches Denkmal errichtet,  das Frauen darstellt, die sich tanzend auf den Abgrund bewegen. Am Fuß des Berges liegt ein Kloster aus dem 18. Jh. und weiter westlich eine antike Polygonalmauer. Südlich davon die Fundamente eines Peripteron-Tempels aus dem 4. Jh. v. Chr., wahrscheinlich der Aphrodite geweiht.

Toten-Orakel Nekromantion  

53 km von Preveza, beim Dorf Messopotamos und dem antiken Ephyra, sind Reste des legendären antiken Toten-Orakels im Tal des Acheron erhalten. Der heilige Fluss Acheron galt in der Antike als Eingang zur Unterwelt, dem Reich des Hades und der Persephone, deren Kult sich zeitlich nicht mit Gewissheit zurückverfolgen lässt. Nach Anschauung der Griechen waren Erdspalten, Höhlen und tiefe Schluchten Eingänge in die Unterwelt. Die Seelen, nach der Trennung vom Körper unsterblich geworden, vermochten Zukünftiges zu erschauen, und an diesem Wissen konnten die Sterblichen unter bestimmten Voraussetzungen (Opferhandlungen, Einnahme besonderer Speisen) teilhaben. Bei den Ausgrabungen wurde eine Labyrinth ähnliche Anlage freigelegt, mit Gängen, Gemächern, Vorbereitungshallen und einem Heiligtum. In der Nähe des Toten-Orakels sind Reste des antiken Ephyra, darunter der Stadtmauer erhalten.

 

Dieser Artikel basiert u.a. auf dem Artikel Preveza aus www.epirus.de und unterliegt dem Copyright von Thesmedia

 

 

 

 

 
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