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Sommerfeste in Griechenland
Griechische Traditionen

 

Griechische Sommerfeste

Im Sommer, wenn auch die meisten Feiertage der Heiligen sind, werden in den Dörfern und Städte Folklorefeste gefeiert zu Ehren des jeweiligen Schutzheiligen des Ortes. Je nach Schutzheiligen ist ihm oder ihr auch die Kirche des Ortes gewidmet. Die Schutzheilige z.B. von Plataria in Epirus ist die Heilige Paraskevi, Ihr ist eine kleine Kapelle gewidmet.

Ende Juni findet in Igoumenitsa der große Jahrmarkt statt. Es kommen Händler aus ganz Griechenland um ihre Wahre zu verkaufen. Die Produktpalette reicht von Kleidung, Haushaltswaren bis zu Werkzeug, Elektrogeräten und allerlei Spezialitäten aus ganz Griechenland.

Viel größer ist der Jahrmarkt jede zweite Oktoberwoche in Paramythia Epirus, namens Labovo. Hunderte Händler kommen aus allen Ecken Griechenlands um ihre Wahre anzubieten. Überdachte Gänge auf mehreren Hundert Metern und rechts und links Handelstische, mit Kleidung, Haushaltswahren, Lebensmitteln, kleinen Möbeln, Werkzeug und natürlich der obligatorische asiatische Krimsch-Kramsch.
Mit den Händlern hört der Markt aber nicht auf. Mehrere riesengroße Souvlaki und Wurststände, überdachte Tische mit Sitzbänken sogar mehrere Fahrgeschäfte drängen sich nebeneinander um die Gunst der Kunden.
Der Markt wird von annähernd 90% der Einwohner im Umkreis von bis zu 50 Kilometern besucht. Hierbei geht es nicht vorwiegend um das kaufen, sondern um Bekannte zu treffen und sich auszutauschen.
Es ist also eher ein soziales Ereignis, nicht nur einfach ein Wahrenmarkt.

Solche oder ähnliche Märkte finden in allen griechischen Regionen und auf den größten griechischen Inseln statt.

 

15 August tis Panagías

Am 15 August ist der zweitgrößte kirchliche Feiertag nach Ostern, zu Ehren Maria Mutter Gottes. In vielen Orten Griechenlands sind Ihr Kirchen und Kapellen gewidmet. Einige sind Wahlfahrtsorte, nach Wundern die dort geschehen sind und haben regelrechten Menschenandrang, wie zur "Panagiá von Tinos"
Alle bringen eine Gabe mit oder versprechen das sogenannte "Tama".
Wenn der Wunsch in Erfüllung geht (z.B. Genesung) wird dem Heiligen, hier Maria Mutter Gottes, eine Gabe versprochen wie Ikonen, Geld usw.
Es sind viele "Tamata" bekannt wo Leute sogar Kapellen und Kirchen zu Ehren der Heilige bauten.
Unter "Tama" soll aber nicht ein Handel verstanden werden. Es sind Versprechen die gegeben werden weil der jenige im Moment dieses nicht sofort erfüllen kann, meist aus finanziellen Gründen. Ein "Tama" wird aber immer eingehalten.

 

 

 

 

 

 
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