Kalimera Griechenland Ferienportal

Impressum Über uns
 

Partner Travel Links
Reiselinkkatalog

who's online

Zu Ihren Favoriten/Lesezeichen


 


 

         
...  
       
 

EUBÖA (Evia) - Griechenlands großer bunter Schmuckkasten


Die Insel Euböa (auch Evia) ist nach Kreta die zweitgrößte Insel Griechenlands. Hier befindet sich die schmalste Meeresenge weltweit, die von ihrer Hauptstadt Chalkis über eine nur 40 m lange Brücke zum griechischen Festland passierbar ist. Die bis heute unerklärliche Besonderheit dieser Meeresenge ist, dass sie ihre Strömungsrichtung bis zu zwölf Mal am Tag verändert. Einer mythischen Sage zufolge soll sich der große Philosoph Aristoteles im dortigen Euripos-Kanal ertränkt haben, weil er das Geheimnis der Gezeitenströmung nicht lüften konnte.
Euböa verfügt jedoch nicht nur über zahlreiche Mythen und malerische Landschaften sondern hat auch geschichtsträchtige Kultur zu bieten.

So ist die fruchtbare Region im Norden umgeben von immergrüner Berglandschaft, einsamen Küsten und unzähligen Sehenswürdigkeiten:
In östlicher Richtung erschließt sich das "Pefki" in Artemissio-hier schmücken gigantische Pinienwälder die Ägäisküste um anschließend teilweise an ihr zu enden. Zwischen Pefki und Agriovotano fand die berühmte Seeschlacht von Artemissio statt, in der die persische Flotte um 480 vor Christi erfolgreich abgewehrt werden konnte.


In Istäa erstreckt sich die malerische Siedlung "Kanatadika", in deren Nähe die große und kleine Livari (Lagune) zu bewundern ist. Etwa 800 Meter hiervon entfernt wächst im Wasser der Wald von Agios Nikolaos.
Besonders hervorzuheben ist der im äußersten Nordwesten Euböas gelegene bekannte antike Kur- und Heilbadeort "Edipsos", deren warme Heilquellen mit Mineralien schon die Römer zu schätzen wussten. Gleichwertige Heilquellen befinden sich in Gialtra und Ilia.
Hiervon nur 15 Kilometer entfernt, umgeben von entspannender Natur, ist das Kloster Agios Georgios Ilion zu erkunden, die eine jahrhundert alte Geschichte und erhalten gebliebene Zeugnisse verschiedener Invasionen aufweist.
Um die Wasserfälle von Drymona an der Straße von Drymona-Kerassia zu bewundern, sind hier eigens ein Pfad und ein kleiner Park für Besucher errichtet. Ebenso erwähnenswert ist der in der Nähe von Kerassia gelegene "versteinerte" Wald mit zahlreichen paläontologischen Schätzen.

Auf der Westseite liegt der Golf von Euböa (Vorios Evoikos Kolopos). Phänomenal sind hier die am Meeresgrund befindlichen Trinkwasserquellen. Auch zahlreiche Fähren verkehren regelmäßig zwischen Golf und Festland. Das Meer am Golf ist ruhig und wärmer als das Meer auf der Ostseite, die an die offene Ägäis grenzt.

Euböa ist insgesamt sehr gebirgig. Mitten auf der Insel erhebt sich der höchste Berg: "Dirfis" mit stolzen 1743 Meter. Wanderfreunden dürfte der über dreistündige Aufstieg auf den Berg, der über Laub- und Nadelwälder, über Felsbrocken und Kalkgestein geht, helle Freude bereiten.
Der zweithöchste Berg "Ochi" ist 1398 Meter hoch und liegt im Südosten der Insel, bei Karystos.
Karystos selbst liegt im südlichsten Zipfel von Euböa und ist touristisch ziemlich erschlossen.

Der Süden und Südosten Euböas ist ebenso reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten: Die Tharounia-Grotte befindet sích in 400 Meter Höhe und wurde erst 1974 entdeckt. Forscher fanden Faunen aus dem Pleistozän.
Auch die Dimossari-Schlucht ist ein viel diskutiertes Phänomen zwischen Ökologen, denn diese Schlucht trennt den nördlichen Teil vom Ochi in zwei verschiedene, unpassierbare Berge: der Berg Kerassia (1285 Meter) befindet sich im Osten und der Berg Bublia (1150 Meter) ist im Westen.
In der südlichen Region Euböas reihen sich ebenso Kulturdenkmäler und Klöster sowie Burge verschiedener Epochen und Naturspektakel deluxe.

Auf der Insel Euböa gibt es sehr viel zu entdecken. Der unerschöpfliche Reichtum an Antike gepaart mit der Natur ist nur sehr schwer zu übertreffen. Dass Euböa Griechenlands großer bunter Schmuckkasten ist, kommt nicht von ungefähr. Doch überzeugen Sie Sich selbst!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
  Copyright 2007 - 2008 www.kalimera-griechenland.de created by Thesmedia