Samos Ostägäische Insel Griechenland


Samos (griech. Σάμoς,) ist eine
beliebte Ferieninsel im östlichen Ägäischen
Meer Griechenlands, in der Nähe der Küste
der Türkei vorgelagert. Der östliche Teil der Insel wird nur durch eine 1 km breite Meerenge vom Festland
der Türkei
getrennt.
Die Insel bedeckt eine Fläche von etwa 469 km² und besitzt eines
der höchsten Gebirge der Ägäis. Die höchste Erhebung der
Insel ist das Kerketeus Gebirge mit Gipfel Vigla (1.432 m). Samos ist
ca. 40 km lang und
20 km breit.

Urlaub auf Samos heißt, Griechenland von seiner schönsten Seite
erleben, die Gastfreundschaft der Menschen genießen, an flachen,
sauberen Stränden baden, an antiken Stätten das Erbe einer reichen
Vergangenheit entdecken und in urigen Tavernen die kulinarischen
Köstlichkeiten und herrlichen Dessertweine der Insel probieren.
Das Gebiet des heutigen Samos war bereits 3000 v.Chr. besiedelt. In
der Antike galt Samos als blühendes Handelszentrum. Unter der
Herrschaft des Tyrannen Polykrates gewann der Hafen eine
Vormachtstellung an der Ägäis und diente während der
Peloponnesischen Kriege als wichtiger Stützpunkt. Samos war im Laufe
seiner Geschichte sowohl Teil des Römischen, als auch des
Osmanischen Reiches.
Seit Beendigung des Balkankrieges 1913 zählt die Insel Samos
offiziell zum Staatsgebiet Griechenlands.

Größte Stadt und Zentrum der Insel ist Vathy, auch
Samos-Stadt genannt.
Touristen können hier einen ruhigen Urlaub in gemütlichen
Unterkünften verleben. Beschaulich geht es zu entlang der
Uferpromenade und in den Gassen der Altstadt. Traditionelle
griechische Lebensart wird auf dem Markt an der Spyridon Kirche
spürbar. Das Archäologische Museum macht mit der langen,
wechselvollen Geschichte Griechenlands vertraut.

Der historisch bedeutsamste Ort auf Samos ist
Pythagorio, das antike Samos. Auf der Hafenmole erinnert ein Denkmal
an den Namensgeber der Stadt, den Mathematiker Pythagoras. Ebenfalls
in Samos geboren wurde der bekannte Fabeldichter Äsop.
Äsop
(Aísopos)
Stadtmauern, Thermen und Hafenanlagen sind lebendige
Zeugen der Vergangenheit. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der im
6. Jahrhundert v.Chr. errichtete Tunnel des Eupalinos. Das über
einen Kilometer lange, einst der Wasserversorgung dienende, Bauwerk
ist zum Großteil begehbar. Vor der Stadt finden sich die Überreste
des größten, jemals in Griechenland errichteten, Tempels, des
Heraion.

Als den wohl schönsten Ort der Insel kann man das Fischerdorf
Kokkari an der Nordküste bezeichnen. Naturliebhaber, Aktivurlauber
und Nachtschwärmer kommen hier gleichsam auf ihre Kosten. Bei
Kokkari finden sich mit Tsabou und Tsamadou herrliche Strände.
Ursprüngliches Griechenland wird in den Tavernen am Hafen von
Karlovassi lebendig. Hier diskutieren die Fischer über ihren Fang
und legen die Fährschiffe aus Piräus an. Das Ortsbild prägen hübsche
Patrizierhäuser und malerische Kapellen. Sehenswürdigkeiten der
Umgebung sind die Seitani Strände und der Potami Wasserfall.

Pagondas ist eines der ältesten Dörfer der Ägäis und
wurde in Form eines Amphitheaters angelegt. Am Ortseingang befindet
sich die älteste Ölmühle auf Samos. Wertvolle Ikonen des 17.
Jahrhunderts zeigt die Kirche der heiligen Dreifaltigkeit. Vom
Gipfel des 1440 Meter hohen Kerkis genießt man einen traumhaften
Blick auf Samos, die grüne Perle der Ägäis.
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